Neubau bricht mit Kontinuität
Wie ein Keil durchschneidet der Neubau das historische Arsenalgebäude und steht damit für den Epochenbruch in unserer Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Gestaltung des Neubaus mit seinen schrägen Wänden stellt alte Sehgewohnheiten infrage, bricht mit räumlichen Konventionen und schafft neue Perspektiven. Damit setzt der Architekt baulich eine Leitidee des Militärhistorischen Museums um, in dem traditionelle und überlieferte Sichtweisen einer gewaltverdichteten Geschichte erkannt, hinterfragt und wo nötig durchbrochen werden. Mit modernen multiperspektivischen Ansätzen im Hinblick auf Krieg und Gewalt stellt sich der Themenparcours, der im Neubau untergebracht ist, dieser besonderen Herausforderung.