Die Anfänge des Museums
Der Grundstein für das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden wurde bereits im Jahr 1559 gelegt. Im Zentrum der Stadt entstand damals das „Churfürstlich Sächsische Hauptzeughauß zu Dresden“, in welchem die kursächsische Armee Waffen und Kriegstrophäen verwahrte.
Nach dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 baute man vor den Toren der Stadt einen neuen, in sich geschlossenen militärischen Bereich, den man nach dem sächsischen König Albert (1828-1902) benannte. Diese „Albertstadt“ verfügte unter anderem über Infanteriekasernen, Munitionsmagazine, ein Festungsgefängnis, Werkstätten, eine Garnisonkirche und ein zentrales Arsenal-Hauptgebäude – das heute das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden beherbergt.