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Das Bild zeigt eine Gruppe Soldaten, die um eine Vitrine stehen.
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Angebote für die Bundeswehr

Historisch-politische Bildung: Persönlichkeitsentwicklung, Reflexion, Verantwortung und Geschichte im Dialog

Der Teilbereich Historisch-Politische Bildung bietet ein umfangreiches Schulungsangebot für Bundeswehrangehörige an, zugeschnitten auf die Interessen der Truppe.  

Die Angebote reichen von Führungen durch die aktuellen Ausstellungen über Tagesseminare bis hin zu mehrtägigen Workshops. Im Fokus steht dabei die Festigung der Kompetenzen zur kritischen Auseinandersetzung mit deutscher (Militär-)Geschichte, der Tradition der Bundeswehr und dem soldatischen Selbstverständnis.

Ziel ist es, das aktive Eintreten für die freiheitlich-demokratische Grundordnung als untrennbaren Bestandteil des Berufsbildes von Bundeswehrangehörigen zu fördern.

Wir unterstützen Sie bei Themenwahl und Organisation Ihrer Bildungsveranstaltung in Dresden.


Führungen zur Weisung zur Persönlichkeitsbildung 2026

Die Bundeswehr verfolgt das Leitbild des mündigen Staatsbürgers in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr entwickelt auf Grundlage der jährlichen Weisung zur Persönlichkeitsbildung Angebote für zivile und militärische Angehörige der Bundeswehr.

Das Bild zeigt zwei Soldaten vor einer Vitrine mit Nato-Uniformen.
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Führung durch die Chronologie | 90 Minuten

70 Jahre Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg gab es im In- und Ausland kontroverse Debatten über die Wiederbewaffnung Deutschlands. Heute gelten die Bundesrepublik und die Bundeswehr als verlässliche Partner. Die Führung „70 Jahre Bundeswehr“ zeigt anhand ausgewählter Exponate die Entwicklung der Bundeswehr von ihren Anfängen bis in die Gegenwart.

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Das Bild zeigt eine Anti-Radar-Rakete, die in dieser Form von der Bundeswehr in den 90er Jahren über Jugoslawien genutzt wurde.
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Führung durch die Chronologie | 90 Minuten

Europa und die Bedrohung durch Russland

Spätestens mit der russischen Vollinvasion der Ukraine im Februar 2022 wurde die europäische Sicherheitsordnung fundamental erschüttert. Historische Narrative des Kalten Krieges, militärische Fähigkeiten und Bedrohungswahrnehmungen werden analysiert und in Beziehung zum aktuellen Kriegsbild gesetzt.

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Epochenführungen

Die Rundgänge führen Sie chronologisch durch die deutsche Militärgeschichte und vermitteln überblickartig historisches Hintergrundwissen. Finden Sie hier ihre Führung!

Zu sehen ist ein Portrait von Graf Neidhardt von Gneisenau.
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Führung durch die Chronologie | 90 Minuten

Von Trikolore bis Pickelhaube

Die Führung zeigt die Wechselwirkung von gesellschaftlichem Wandel, technischer Entwicklung und Militär zwischen 1789 und 1914. Wie sich Anforderungen und Taktiken ändern, verdeutlichen Exponate, die von der Französischen Revolution über die Napoleonischen Kriege bis hin zu den Reichseinigungskriegen reichen. Das wilhelminische Zeitalter rundet das Verständnis für das „lange 19. Jahrhundert“ ab.

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Das Bild zeigt eine Gasmaske und einen Stahlhelm M16 – zwei typische Ausrüstungsgegenstände des Ersten Weltkriegs.
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Führung durch die Chronologie | 90 Minuten

In Stahlgewittern – Erster Weltkrieg

Die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ erschütterte als industrialisiertes Massensterben die Menschheit. Grabenkampf, Giftgas und Stahlhelm prägen sein Bild bis heute. Die Führung lässt anhand von Originalobjekten, Karten, Modellen und dem „Geruch des Krieges“ das Ausmaß des Ersten Weltkrieges erahnen.

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Das Bild zeigt beschädigte Gehwegplatten aus Wielun, wo ein deutscher Bombenangriff den Zweiten Weltkrieg eröffnete.
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Führung durch die Chronologie | 90 Minuten

Von der Gleichschaltung zur Vernichtung: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Die Führung thematisiert Diktatur, Militär, Propaganda, Verfolgung und Widerstand im NS-Staat 1933–1945. Exponate wie Waffen und Uniformen, aber auch Großgerät und persönliche Gegenstände von Beteiligten verdeutlichen den Charakter dieser Epoche.

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Zu sehen sind Fragmente eines Deutschen Panzer I.
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Führung durch die Chronologie | 90 Minuten

Das Zeitalter der Weltkriege: 1914–1945

Der Rundgang führt durch einen Zeittraum entgrenzter Gewalt und brüchigen Friedens. Anhand originaler Objekte werden Zusammenhänge und Unterschiede zwischen beiden Weltkriegen herausgearbeitet. Kriegsgerät erzählt vom Kampf in beiden Weltkriegen, Bomben und Lebensmittelkarten vom Auflösen der Grenzen zwischen Front und Heimat.

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Das Bild zeigt einen Krankentransportwagen der NVA, der nach der Wiedervereinigung in der Bundeswehr genutzt wurde.
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Führung durch die Chronologie | 90 Minuten

Feindliche Brüder: Bundeswehr und NVA bis 1990

Im geteilten Deutschland standen sich Bundeswehr und NVA feindlich gegenüber. Das Leitbild der Bundeswehr vom „Staatsbürger in Uniform“ unterschied sich stark von der „Sozialistischen Soldatenpersönlichkeit“ in der DDR. Die Führung zeigt Objekte aus dem Kasernenalltag und führt von Aufrüstung und atomarer Bedrohung über Friedensbewegung und Mauerfall bis zur „Armee der Einheit“.

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Das Bild zeigt ein in Afghanistan von einer Sprengfalle zerstörtes Geländefahrzeug der Bundeswehr.
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Führung durch die Chronologie | 90 Minuten

Geschichte der Bundeswehr seit 1990: Von der Armee der Einheit bis zur Zeitenwende

Die Führung beleuchtet die jüngste Geschichte der deutschen Streitkräfte. Ausgehend von zwei Segmenten der Berliner Mauer führt der Rundgang von der „Armee der Einheit“ zu den Einsätzen im In- und Ausland. Sie thematisiert die Bedeutung der Landes- und Bündnisverteidigung im Zuge der im Jahr 2022 ausgerufenen „Zeitenwende“. Die Exponate erzählen von Kameradschaft, Kampf, Verwundung und Tod.

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Das Bild zeigt mehrere Vitrinen mit Gegenständen aus Bundeswehreinsätzen aus den Jahren 2005 bis 2021.
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Führung durch die Chronologie | 90 Minuten

Verteidigung und Abschreckung im 20. und 21. Jahrhundert

Die Führung zeigt, wie sich Großmächte gegenseitig wahrnahmen und daraus Strategien zur Verteidigung und Abschreckung entwickelten. Themen sind beispielsweise das deutsch-britische Flottenwettrüsten, Sicherheitskonzepte im Kalten Krieg und der Wandel der Bundeswehr zur Einsatzarmee mit asymmetrischen Bedrohungslagen in Afghanistan sowie die Bedeutung wirksamer Bündnisverteidigung.

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Themenführungen

Diese Führungen fokussieren auf einzelne militärhistorische Themenfelder und ermöglichen ein tiefergreifendes Verständnis von Inhalten. Welche Kenntnisse wollen Sie erweitern?

Das Bild zeigt verschiedene ausgestopfte Tiere, die im Krieg eingesetzt wurden.
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Überblicksführung | 90 Min

Love & Hate

Der Rundgang durch die Dauerausstellung verbindet chronologische und thematische Perspektiven auf die Militärgeschichte. Besonders spannend sind die Objekte im markanten Neubau, die Themen wie „Militär und Technologie“, „Tiere beim Militär“ oder „Krieg und Spiel“ beleuchten. Ein Höhepunkt ist der Austritt in die Keilspitze im vierten Obergeschoss – mit einem eindrucksvollen Blick über Dresden.

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Model of the training ship Gorch Fock, whose identical predecessor served in the navy of the Third Reich.
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Führung durch die Chronologie | 90 Min

Tradition und Bundeswehr

Die Führung zeigt ausgewählte Objekte aus über 200 Jahren Militärgeschichte – vom Eisernen Kreuz der Befreiungskriege über persönliche Stücke von Akteuren des militärischen Widerstands bis zu Exponaten aus Bundeswehreinsätzen im In- und Ausland. Der Rundgang regt dazu an, sich kritisch mit Vergangenheit und möglichen Grundlagen einer Traditionspflege für die Bundeswehr auseinanderzusetzen.

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Zu sehen ist ein Blickwinkel in die Ausstellung 1914-1945.
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Technikführung | 90 Min

Feuerkraft, Bewegung und Asymmetrie

Die Führung zeigt Militärtechnik im kulturhistorischen Kontext. In chronologischer Reihenfolge werden technische Meilensteine präsentiert, die militärische und gesellschaftliche Entwicklungen prägten. Der Rundgang reicht vom mittelalterlichen Geschütz über Waffen beider Weltkriege bis zu Objekten aus den Bundeswehr-Einsätzen in Afghanistan, wo neuartige Taktiken Soldaten auf die Probe stellten.

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Führung durch die Dauerausstellung | 90 Min

Gehorsam und Widerstand

Armeen beruhen auf dem Prinzip des Gehorsams. Aber wo endet Gehorsam? Der Rundgang durch die Chronologie widmet sich dem Spannungsfeld des militärischen Gehorsams und Formen des Widerstands aus 200 Jahren deutscher Militärgeschichte. Zentrales Thema ist der Widerstand gegen das NS-Regime am 20. Juli 1944, inklusive Einblicke in persönliche Gegenstände und Motive von Widerstandskämpfern.

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Ein Mann steht vor einer Gruppe von Soldaten und führt durch die Ausstellung.
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Führung durch die Chronologie | 90 Min

Soldat sein: Dienen – wofür?

Der militärische Dienst stellt ethisch-moralische Fragen, da Soldatinnen und Soldaten mit Kampf, Zerstörung und Tod konfrontiert sind. Zentral ist die Sinnfrage des eigenen Handelns. Die Führung zeigt historische Formen von Sinnstiftung – von familiären Pflichten, Nationalbewusstsein, ideologischer Verblendung und materiellen Anreizen bis hin zur Überzeugung, einem demokratischen Staat zu dienen.

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Das Bild zeigt die Tube einer medizinischen Salbe zur Behandlung von Erfrierungen deutscher Soldaten im 2. Weltkrieg.
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Führung durch die Chronologie | 90 Min

Sanitätsdienst: Vom Umgang mit Krankheit, Verwundung und Tod

Krieg bedeutet Krankheit, Verwundung und Tod. Die Führung verdeutlicht anhand von Einzelexponaten die Wechselwirkung von Kriegsführung, Arten von Verwundungen und den sanitätsdienstlichen Möglichkeiten, sie zu behandeln. Sie beschäftigt sich auch mit dem gesellschaftlichen Umgang vom sichtbaren und unsichtbaren Leid in Kriegen vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

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Workshops

In den Workshops werden Inhalte der historisch-politischen Bildung von Museumspädagogen und Historikern praxisnah in unseren Seminarräumen, in der Ausstellung und an weiteren in- sowie externen Lernorten vermittelt. Wählen Sie das für Sie passende Angebot!

Lernort Museum
Das Bild zeigt Schriftstücke aus der frühen Phase der Bundeswehr, die sich mit der Inneren Führung, dem moralischen Kompass der Bundeswehrangehörigen, befassen.
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Workshop | halbtags – ganztägig – 3 Tage

Wofür wir kämpfen: Tradition und soldatisches Selbstverständnis in der Bundeswehr

Die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Dienstes hängt eng mit dem Werte- und Traditionsverständnis der Bundeswehr zusammen. Um dieses praktisch greifbar zu machen, werden im Workshop zentrale Ereignisse der deutschen Militärgeschichte erarbeitet und diskutiert. Die Teilnehmenden befassen sich mit Geschichtsbildern, Brauchtum sowie der Tradition der Bundeswehr – und festigen so ihr historisch-kritisches Bewusstsein als Staatsbürger in Uniform sowie ihr soldatisches Selbstverständnis. Der dreitägige Workshop eignet sich besonders für die Grundlagenvermittlung an längerdienenden Mannschaftssoldaten.

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Lernort Museum
Das Bild zeigt ein Sturmgewehr G3, das viele Jahrzehnte bei der Bundeswehr im Einsatz war.
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Workshop | halbtags – ganztägig – 3 Tage

„Heißer Kalter Krieg“: Europa und die Bedrohung durch Russland

Spätestens mit der russischen Vollinvasion der Ukraine im Februar 2022 wurde die europäische Sicherheitsordnung fundamental erschüttert. Im Rahmen dieses Workshops werden historische Narrative des Kalten Krieges, militärische Fähigkeiten und Bedrohungswahrnehmungen diskutiert und in Beziehung zum aktuellen Kriegsbild gesetzt. Im Fokus steht dabei unser Selbstverständnis, gemeinsam mit unseren Bündnispartnern unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung gegen die russischen Expansionsbestrebungen zu verteidigen.

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Lernort Museum
Das Bild zeigt eine Gruppe von Soldaten vor einem alten Schleudersitz.
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Workshop | halbtags – ganztägig – 3 Tage

Wer wir sind: 70 Jahre Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg gab es im In- und Ausland lebhafte Debatten über die Wiederbewaffnung Deutschlands. Trotz vieler Kontroversen gelten die Bundesrepublik und ihre Streitkräfte – die Bundeswehr – als verlässlicher Partner und als fundamentale Säule der europäischen Verteidigung. Vom Kalten Krieg über die Zeit der Stabilisierungseinsätze bis zur Zeitenwende erarbeiten die Workshopteilnehmenden die spannende Geschichte unserer Streitkräfte – und damit unsere Identität als Bundewehr.

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Gemeinsam Wissen erlebbar machen – Kontaktieren Sie uns!

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