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Zu sehen ist das Gebäude des Militärhistorischen Museums in Dresden.
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Das besondere Objekt

Wechselnde Exponate, spannende Geschichten: Entdecken Sie einzigartige Objekte und ihre Hintergründe.

Das Bild zeigt einen Halbmond aus Messing, der zum Urnenschmuck von Max Immelmann gehörte.
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Das besondere Objekt

Zum 110. Todestag von Max Immelmann

Kurz vor seinem Tod im Juni 1916 wurde Max Immelmann mit dem „Eisernen Halbmond“ einer Auszeichnung des Osmanischen Reiches, seinerzeit Verbündeter des Deutschen Reiches, ausgezeichnet. Zu Immelmanns Beerdigung ließ der Sultan Mehmed V. Reşad (1844-1918) sein Beileid durch diesen Urnenschmuck bekunden. Lediglich Fragmente sind noch erhalten.

Zu sehen ist der Urnenschmuck, den der türkische Sultan Mehmed V. Reşad für die Beerdigung von Max Immelmann stiftete.
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Urnenschmuck für Beisetzung von Max Immelmann

Der gebürtige Dresdner Max Immelmann begann seine Ausbildung 1905 im Kadettenkorps der Sächsischen Armee. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurde er zum Eisenbahnregiment in Berlin eingezogen. Im November 1914 wechselte er zur Fliegertruppe, ließ sich zum Piloten ausbilden und entwickelte sich zu einem der bekanntesten deutschen Jagdflieger. Immelmann verband fliegerisches Können mit taktischer Innovation und gilt als Mitbegründer der frühen Luftkampftaktik. Die später nach ihm benannte „Immelmann-Kurve“ wurde zum festen Terminus technicus.

Das Bild zeigt Max Immelmann mit seinen Orden.
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Tausende erweisen Letzte Ehre

Wie viele Piloten seiner Zeit versorgte Immelmann nach Luftkämpfen auch schwer verwundete Gegner. Am 18. Juni 1916 stürzte Immelmann in Nordfrankreich unter bislang nicht geklärten Umständen ab und kam dabei zu Tode. Die Nachricht von seinem Tod löste große Anteilnahme aus. Der Leichnam wurde nach Dresden überführt, wo sich tausende Menschen versammelten, als der Trauerzug zum Urnenhain nach Tolkewitz zog. Vertreter des Kaisers, des sächsischen Königshauses und Angehörige des Militärs erwiesen ihm die letzte Ehre.

Das Bild zeigt ein Kampfflugzeug des Typs Tornado mit Sonderlackierung.
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Taktisches Luftwaffen­geschwader 51 „Immelmann“

Im Februar 1993 wurde die Aufstellung eines neuen Aufklärungsgeschwaders 51 mit Luftfahrzeugen befohlen. Der Verband, der der 3. Luftwaffendivision unterstellt wurde, führte vom Tag der Indienststellung den Traditionsnamen „Immelmann" fort, den es bereits seit 1961 trug.

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"Das besondere Objekt" rückt für einen Zeitraum von drei bis vier Monaten immer wieder neu Objekte oder Objektensembles ins Blickfeld.

Es wird in einem kleinen Rahmen dem Anspruch des Museums gerecht, sichtbar zu machen, was aus der Geschichte übrigblieb, oder, was aus unserer Zeit an zukünftige Generationen überliefert werden wird. 

Dieses Format erlaubt, bemerkenswerte Neuerwerbungen oder Schenkungen vorzustellen, Gedenktermine oder historische Persönlichkeiten zu würdigen, aber auch Hintergrundinformationen zu aktuellen Ereignissen anzubieten. Durch die Kuratorinnen und Kuratoren des Museums werden sie zum "Sprechen" gebracht. Das besondere Objekt wird stets im Eingangsbereich des Museums platziert sein.