Sie gehörten zu den „Posterboys“ der NS-Kriegspropaganda. Namen wie „Prien“ oder „Schepke“ kannte während des Zweiten Weltkriegs jedes Kind. U-Boot-Kommandanten wurden gezielt zu Helden geformt, weil sie zentralen NS-Botschaften die Form gaben. Am Beispiel von Engelbert Endraß, einem jener „Asse“ der „glücklichen Zeit“ der U-Boote (bis 1942), stellen Gerrit Reichert (Autor) und Jan Kindler (Filmhistoriker, MHM) die medialen Instrumente nationalsozialistischer Kommandanten-Propaganda vor. Von zentraler Bedeutung waren hier das gemalte, fotografierte und gefilmte Bild.
Am Veranstaltungsabend werden deshalb Originale wie ein Endraß-Gemälde, eine Endraß-Büste, zeitgenössische Zeitungs- und Zeitschriftenartikel sowie eine Kino-Wochenschau präsentiert, erläutert und mit dem Publikum diskutiert. Darüber hinaus wird ein bislang unveröffentlichter kurzer NS-Film über Endraß gezeigt, über dessen ungewöhnliche Machart und die Gründe seiner Nichtveröffentlichung zu reden sein wird.
Eintritt frei
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